Social Media Marketing für Yogalehrer:innen

Du möchtest gerne Social Media für dein Yoga Marketing nutzen: Welche Plattform bietet sich dafür am besten an? In diesem Artikel stelle ich dir 3 Plattformen vor, die hervorragend für das Werben deiner Online Yogakurse geeignet sind

Yogakurse online anbieten: Wie du Social Media für dein Yoga Marketing nutzen kannst

Du bist selbstständige Yogalehrerin, kennst dein Warum, deine Nische und hast ein Yoga Angebot erstellt, für welches du nun online Werbung machen möchtest: Doch welche Plattform bietet sich dafür am besten an?

So langsam verliere auch ich die Übersicht, wenn es zu Social Media Plattformen kommt: Facebook, Instagram, Pinterest, TikTok, Youtube, Twitter, LinkedIn etc. Die Liste ist lang und es ist scheint auch erstmal kein Ende in Sicht zu sein.

Welche dieser Plattformen lohnen sich für deine Marketingstrategien als selbstständige Yogalehrerin am besten?

Reichweite erhöhen und eine treue Community aufbauen: Mit diesen 3 Plattformen kannst du wunderbar Werbung für deine Online Yogakurse machen

Als Mentorin für Yogabusiness-Aufbau kann ich aus Erfahrung sagen dass Facebook, Instagram und Pinterest die Plattformen sind, die sich für Yogalehrer:innen besonders gut für dein Yoga Marketing anbieten.

Obwohl Plattformen wie TikTok gerade im Trend sind, ist auf diese “älteren” Social Media Plattformen besonders Verlass, wenn es darum geht, sich eine Community aufzubauen und für das eigene Yoga Business zu werben.

FACEBOOK

Facebook ist eine der größten Social Media Netzwerke und inzwischen für Unternehmen unumgänglich.

Obwohl vor allem viele jüngere Leute Facebook inzwischen als langweilig betrachten, ist diese Plattform aus Sicht eines Businesses oder Kleinunternehmens immer noch extrem wichtig.

  1. Ads schalten: Von allen sozialen Medien lohnt sich Facebook besonders für deine Ads, da diese im Vergleich zu anderen Plattformen recht kostengünstig sind. So erreichst du deine Zielgruppe schneller und kannst potentielle Kund:innen gewinnen
  2. Facebook-Gruppen: Private und öffentliche Gruppen auf Facebook sind wunderbare Diskussionsplattformen und eignen sich hervorragend für einen Informationsaustausch mit anderen selbstständigen Yogalehrerinnen oder mit deiner Zielgruppe.
  3. Auf Facebook ist es recht einfach, auf Probleme und Anfragen der Kund:innen einzugehen und Kritik zu beherzigen. Kommentare unter den Beiträgen und übersichtliche Chats bieten einen direkten Kontakt zum Kunden, falls Interesse besteht oder Probleme und Fragen aufkommen.
  4. Neuigkeiten zu deinem Yoga Angebot / Yogabusiness kannst du anhand von Posts und Beiträgen leicht auf Facebook bekannt machen und wird den Followern auf dem Home Feed angezeigt. Im Gegensatz zu Instagram spielt hier der Algorithmus keine große Rolle: neue Beiträge werden meist ganz oben angezeigt.

INSTAGRAM

Instagram ist die wahrscheinlich beliebteste Social Media Plattform, sowohl für Selbstunternehmer:innen, Selbstständige, als auch für “Yoga Instagrammer” und Influencer. Auch für private Zwecke wird die Plattform sehr gerne genutzt.

Diese “Online Videothek” lebt von schönen Grafiken, Fotos und Videos und ist für dich als Yogalehrer:in bestens geeignet, das eigene Angebot mit dem vorhanden Foto/Videomaterial in Szene zu setzen.

Gestalte deinen Home-Feed qualitativ hochwertig und biete tollen Mehrwert in deinen Inhalten: Das ist für deine Zielgruppe und Follower sehr attraktiv und stellt dich zugleich interessant und professionell dar.

  1. Dein Produkt/Angebot kann ansehnlich, kreativ und nach deinen eigenen Vorstellungen dargestellt werden und kann so einen Eindruck bei deiner Zielgruppe hinterlassen
  2. Instagram macht dich dank der Fotos und Videos “nahbar” und je höher deine Interaktionsrate ist, umso höher wird auch deine Reichweite sein
  3. Anhand von Hashtags kannst du deine Zielgruppe finden und auf dich aufmerksam machen
  4. Instagram fördert Traffic auf (z.B.) deine Webseite, die du als Link in deiner “Bio” einfügen kannst
  5. Instagram Features bieten dir verschiedene Wege, dein Angebot und dich selbst zu vermarkten, Kooperationen zu starten und dadurch eventuell sogar Geld zu verdienen.
  6. Es lohnt sich, einen Business Account zu erstellen, der dir besondere Features bietet. Da Instagram moment eine “zeitlose Plattform” ist, lohnt es sich viel Arbeit über einen lange Zeitraum hinweg hineinzustecken.

PINTEREST

Pinterest ist weniger eine Social Media Plattform, als eine Suchmaschine.

Obwohl Pinterest von vielen Menschen für Inspiration und Ideen zu verschiedenen Themen genutzt wird, scheint diese Plattform dennoch für Unklarheit und Verwirrung zu sorgen.

Die Handhabung der Plattform als “Anbieter” wirkt zunächst kompliziert und unübersichtlich, doch wer einmal den Überblick über Pinterest gewonnen hat, wird merken warum diese Plattform “up and coming” ist.

Für mehr Informationen findest du hier einen ausführlichen Blogartikel über Pinterest: Reichweite steigern mit Pinterest

  1. Pinterest ist eine Suchmaschine: Anhand von Keywords (die in der Suchleiste von Nutzern eingegeben werden) können deine Inhalte von deiner Zielgruppe gefunden werden
  2. Pinterest ist bei Nutzern beliebt “zum Stöbern”: Das bedeutet, Nutzer können auch durch Zufall auf deiner Seite landen ohne nach deinen Inhalten gesucht zu haben.
  3. Pin Grafiken und Pin Videos sind IMMER mit einer URL verbunden, das heißt, diese Grafiken führen den Nutzer zu einer dahinter liegenden Seite. Das kann deine Webseite sein, Blogartikel, News zu deinem Yoga – Angebot, Instagram, Youtube, Facebook etc. : Pinterest ist also HERVORRAGEND geeignet, um Traffic zu fördern und so neue Kund:innen zu gewinnen, die zufällig oder absichtlich auf deiner Webseite landen
  4. Pinterest Pins verschwinden nicht wieder nach ein paar Tagen, im Gegensatz zu Instagram Posts, sondern können immer und immer wieder neu von Nutzern gefunden werden, da alle Beiträge von Pinterest gespeichert werden.
  5. Durch das Pinnen “fremder Pins” (nicht die eigens erstellten) kannst du deine Reichweite auf Pinterest sogar noch erhöhen
  6. Auf Pinterest gibt es kaum oder generell eher wenig Interaktion – weshalb Pinterest als Suchmaschine eingestuft wird und nicht als ein soziales Medium.

Wenn du jetzt das Gefühl hast, du musst sofort alle 3 dieser Plattformen nutzen und ausbauen, möchte ich dich darauf hinweisen, dass es wichtiger ist, sich auf eine dieser 3 zu fokussieren.

Du kannst gerne alle social media Kanäle nutzen, doch es wird dir Zeit und Lust rauben, alle gleichermaßen zu handhaben. Wichtiger ist, dass du dir eine dieser Plattformen zu deinem Hauptmarketingkanal machst, den du über die Zeit ausbaust und hegst und pflegst.

Falls du dann noch Lust hast, die anderen Plattformen zu nutzen, kannst du das gerne machen, aber mach dir klar, dass du dort nicht immer “up-to-date” sein musst, sondern dich gelegentlich blicken lässt und Dinge auf den aktuellen Stand bringst.

Wenn du also jemand bist, der sich gerne kreativ austobt, mit Leuten interagiert und Lust hat, regelmäßig lustige/spannende/kreative und informative Videos und Posts zu erstellen, dann fokussiere dich mit deinem Online Yoga Angebot auf Instagram.

Du chattest gerne mit deinen Kund:innen, aber die Kreativität liegt dir nicht so im Blut? Dann ist Facebook eventuell was für dich.

Du magst Herausforderungen, aber interagierst nicht so gerne online? Dann würde es sich eventuell lohnen, sich einmal mit Pinterest auseinanderzusetzen.

Egal, was du aussuchst (es können natürlich auch andere Plattformen sein, als die 3 die ich dir hier aufzeige), wichtig ist, dass die Plattform zu dir passt, du Spaß daran hast, Inhalte zu erstellen und auch ganz klar beruflich und privat voneinander trennst.

Handhabe die Plattform als Teil der Arbeit, das kann und soll dir Spaß machen, doch denke daran, dass viel Zeit durch “sinnloses Scrollen” verloren geht. Besser ist es, sich zwei Accounts zuzulegen.

Falls du noch mehr zum Thema Social Media Marketing für Yogalehrer:innen erfahren möchtest, dann findest du HIER einen Blogartikel mit 12 mega tollen Tipps für dein Yoga Marketing auf Social Media.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Ausprobieren der Plattformen.

Happy Yogabusiness-Aufbau,

deine Antonia

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