Podcastfolge #99: Stressfaktoren und Ängste auf Instagram in der Selbstständigkeit

Was sind Stressfaktoren auf Instagram? Und warum haben so viele Yogalehrer:innen Angst vor digitaler Sichtbarkeit? Bianca Fritz ist Expertin für Social Media - und Content Marketing und spricht mit uns über die Auswirkungen von Social Media auf das Nervensystem. Hier gehts zum spannenden Interview.

Interview mit Social Media Expertin Bianca Fritz über Stressfaktoren und Ängste auf Instagram in der Selbstständigkeit.

Bianca Fritz ist Expertin für Social Media – und Content Marketing und hilft Selbstständigen, online sichtbar zu werden. Heute ist sie bereits zum zweiten Mal zu Gast bei Yoga als Beruf und wir sprechen über Stressfaktoren und Angst auf Instagram und die Auswirkungen von Social Media auf das Nervensystem.

Was hat sich bei Bianca seit dem letzten Gespräch im Business verändert?

Viele kennen Bianca als Autorin ihres Buches “Mindful Social Media Marketing”, welches letztes Jahr erschien und einen großen Erfolg feierte.

Doch trotz Durchbruch, vielen Launches und vielen Kund:innen verlor sie ihre Freude und Leichtigkeit rund um Content Marketing, weshalb das Jahr 2022 in genau diesem Motto stand:

Mehr Leichtigkeit und Gelassenheit im Business zu finden.

Um in diese Rolle richtig reinschlüpfen zu können und gelassener zu werden, nahm sie an einer Coaching Ausbildung teil, um sich noch intensiver mit Social Media und dem Nervensystem auseinanderzusetzen, welches oft als erstes unter Stress und Angst leidet

Zusätzlich begann sie ihre Angebote und Programme zu einem großen Jahresprogramm zusammenzuführen:

Das “Create and Shine” Programm hilft Selbstständigen, langfristig sichtbar zu werden und diese zu unterstützen, kontinuierlich guten Content zu produzieren.

In welcher Verbindung steht das Nervensystem zu Social Media?

Social Media ist für viele Selbstständige sehr stressig: Allein schon das Konsumieren der Informationen kann einen negativen Einfluss auf das Nervensystem des Menschen haben.

Folgende Aspekte sind besonders herausfordernd und stressig auf Social Media:

  • Die Geschwindigkeit, die von einem z.B. auf Instagram gefordert wird:  Man muss ständig präsent sein, viel nach draußen geben, immer auf dem aktuellen Stand bleiben, um Trends mitmachen zu können: Man soll wie eine Maschine funktionieren, um mit dem Algorithmus mithalten zu können. Als organisches Wesen werden wir also quasi in ein maschinelles System reingepresst.

  • Soziale Aspekte spielen eine Rolle: Man vergleicht sich ständig mit anderen oder bekommt ein “Idealbild” vermittelt: Gleichzeitig soll man aber authentisch bleiben. Dann kommen Fragen auf wie  „Wieviel geb ich von mir preis?“ und “Wie verletzlich zeige ich mich?” All das führt zu inneren Hürden und einer großen Angst, sich online sichtbar zu machen. 

Welche Ängste hat man vor der digitalen Sichtbarkeit ?

Oft sind das Ängste wie:

  • Keiner kauft mein Angebot
  • Zuviele kaufen mein Angebot
  • Angst vor Widerspruch und Kritik
  • Angst vor Reaktionen oder keinen Reaktionen‍
 
 

Denn wenn man kein Feedback und Rückmeldungen erhält, fängt man schnell an, Geschichten zu spinnen, was die Follower:innen von einem denken

Das wiederum führt zu einem selbst manipulativen Verhalten (man postet weniger oder fängt an zu kompensieren, verinnerlicht negative Glaubenssätze uvm).

Das Nervensystem steht dann unter einem immensen Einfluss. 

Und wenn das Nervensystem bereits unter Stress steht, dann traut man sich vielleicht auch gar nicht mehr nach Feedback zu fragen und herauszufinden, wie das Angebot den Kund:innen gefällt.

Denn gegebenenfalls führt diese Kritik dann zu Panik und schlaflosen Nächten.

Wie kann man also digital arbeiten, ohne die Nerven zu verlieren?

Wenn man stressresistenter werden möchte, muss man das allmählich und langsam angehen. Man sollte sich immer wieder mit sich selbst verbinden und schauen, in welchem Zustand man sich gerade befindet.

Das hilft einem dabei zu schauen, welche Grenze es als nächstes zu überschreiten gilt:

  • Muss es gleich das Live-Video sein oder reicht es vielleicht erstmal, ein Foto von sich zu posten
  • Muss es gleich ein Reel sein, was perfekt geschnitten ist, oder probiert man sich erstmal in der Instagram Story aus?
 
 

Das Gegenüber auf Instagram spürt auch tatsächlich online, ob man gereizt und unsicher ist. Dann fällt es einem schwerer, etwas zu verkaufen und wird “pushy” am Ende des Launches.


Manchmal setzt man auch falsche Ziele auf Social Media. Ab und zu dürfen Ziele unrealistisch sein, damit man diesen mit mehr Leichtigkeit und weniger Kraftaufwand entgegen geht. 

 

Vielleicht lacht man erstmal über dieses Ziel – welches einem zunächst absurd erscheint, einen aber dennoch in die richtige Richtung lenkt.

Man sollte viele Dinge spielerisch angehen, denn so kann man das Nervensystem extrem entlasten. Auch kann man ab und zu den Körper antworten lassen: Denn das ist ein Instrument, auf das man sich immer verlassen kann.

Und es hilft auch unheimlich, wenn man das Rad nicht direkt neu erfinden möchte.

Viele Selbstständige wollen ihre Marketingstrategien von vornherein anders aufstellen und ihre eigenen Erfahrungen machen.

Doch es lohnt sich wirklich, bestimmte Marketing Taktiken und Strategien, die es bereits gibt, erstmal auszuprobieren und auf Erfahrungen von anderen Menschen zurückzugreifen. 

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