Podcastfolge #90: Yoga Videos drehen mit Lisa Susu Hahn

So drehst du deine Yoga Videos: Lisa Susu Hahn ist Videografin und Yogalehrerin und teilt ihre besten Tipps für hochwertige Yogavideos für dein Yoga Marketing.

Über Videografie und Yoga Videos – Interview mit Lisa Susu Hahn

Ĺisa Susu Hahn ist nicht nur Yogalehrerin sondern auch Videografin für Yoga und Pilates.

Sie arbeitet unter anderem als Kamerafrau bei „Yogamehome“, aber auch individuell mit selbstständigen Yogalehrer:innen, die professionelle Yoga Videos für ihr Marketing benötigen.

Lisa hat lange als Journalistin bei der Tageszeitung in Nürnberg gearbeitet, sich im Laufe der Karriere auf Mobile Reporting konzentriert und als Lehrbeauftragte in Cross Media an der Hochschule unterrichtet.

Zusätzlich begann sie Schulungen für ihre Redakteur-Kolleg:innen zum Thema “professionelle Videos mit dem Smartphone” anzubieten.

Mit dem Beginn chronischer Rückenschmerzen fand Lisa zur Yogapraxis, kündigte ihren Job in Nürnberg und zog nach Berlin,wo sie seit 2019 wohnt und unter anderem mit selbstständigen Yogalehrer:innen arbeitet.

Was genau macht ein gutes Yoga Video aus?

Für ein gutes Yoga Video gibt es mehrere Dinge zu beachten:

  1. Ein guter Bildaufbau ist sehr wichtig: Ein schön großer Raum mit viel Platz, schöne Dekoelemente, die zum Raum und der Yogaklasse passen, eine farblich passende Yogamatte und auch das Outfit der Yogalehrer:in sollte stimmig sein.
  1. Das Licht spielt eine große Rolle: Am besten ist Tageslicht, das in den Raum fällt. Oder ansonsten sollte man Platz für andere Lichtquellen lassen.
  1. Der Ton ist das Allerwichtigste, wichtiger als das Bild. Wer ein Yoga-Video für die eigene Praxis auswählt, schaut oft wenig hin, hört dafür aber genau auf die Anleitungen der Yogalehrer:in. Deswegen ist ein gutes Mikrofon und eine gute, klare Stimme wichtig. Manchmal wird die Tonspur auch im Nachhinein separat aufgenommen, was aber sehr sehr kompliziert sein kann.
  1. Wie präsentiert sich die Lehrer:in? Am besten sind die Augen hell ausgeleuchtet, so dass man sich als Schüler:in mit der Yogalehrer:in verbunden fühlt.
  1. Generell sollte nichts im Video ablenkend oder irritierend sein, sondern direkt ein gutes Gefühl übermitteln.

Was unterscheidet Yoga Videos von anderen Produktionen?

Bestenfalls hat man für Yoga Videos mehr Zeit als bei anderen Produktionen.

Man kann sich vorher die Zeit nehmen, eine gute Atmosphäre zu kreieren, so dass sich die Lehrer:in auch vor der Kamera wirklich wohlfühlt.

Ein Safe Space für eine Videoaufnahme ist oft von Bedeutung für viele Yogalehrer:innen. Wer professionelle Yoga Videos drehen lässt, findet oft ein größeres Kamerateam an Männern vor sich, was als Yogalehrerin sehr einschüchternd sein kann.

Komplexe spielen dann eine große Rolle.

Deshalb ist es gut, wenn man vor und während der Produktion die Möglichkeit hat, Outfits auszuprobieren, Zeit für Haar und Make-up hat und sich so auf die Aufnahme vorbereiten kann.

Wie sieht so eine Aufnahme bei Lisa Susu Hahn aus?

Lisa benutzt zwei Stative, also 2 Kameras.

Eine Kamera filmt die Totale, den ganzen Raum, mit der zweiten Kamera kann Lisa die Nahaufnahmen machen. Da sie selbst Yogalehrerin ist kann sie oft vorhersehen, wie die Sequenzen der Yogalehrerin sind und ihre Einstellungen entsprechend anpassen.

Danach schneidet sie das Video aus diesen beiden Kameraeinstellungen zusammen (Totale und Nahaufnahme).

Wofür kann man Yoga Videos heutzutage nutzen?

Die Yoga Videos kann man gezielt einsetzen, vor allem für Yoga Marketing Zwecke.

So kann man Schüler:innen einen Eindruck von der Yogaklasse und der eigenen Stimme vermitteln.

Abgesehen davon kann man Yoga Videos nutzen für

  • Bewerbungen, wenn man sich z.B in einem Yogastudio bewirbt
  • Instagram, um mehr Reichweite zu bekommen mit Reels und co.
  • Youtube, wenn man sich einen Kanal aufbauen möchte
  • Die eigene Website, z.B. auch für Online Kurse, die dort angelegt sind

Wie filmt man sich als Yogalehrer:in am besten selbst?

Hier gibt es mehrere Optionen:

  1. Man braucht ein (neueres) Smartphone mit guter Qualität oder eine Kamera.
  2. Man braucht ausreichend Tageslicht. Smartphones haben keine große Linse und versagen schnell, wenn es dunkel ist. Ringlichter/Soft-Boxen sind auch toll.
  3. Ein guter Ton ist wichtig und in ein gutes Mikrofon sollte investiert werden.
  4. Man braucht ein Schnittprogramm: Zum Beispiel “FinalCutPro” oder “iMovie”.
  5. Ein Stativ oder Selfie Stick für eine ruhige Hand und wackelfreie Bilder.

Damit kann man wirklich schon gute Ergebnisse erzielen.

Für professionelle Videos als Yogalehrerin: Ab wann lohnt sich eine Videografin?

Eine Videografin zu buchen lohnt sich für alle Menschen, die

  • Keine Lust auf Technik haben
  • Angst vor Technik haben
  • Keine Zeit haben, sich mit Technik auseinanderzusetzen
  • Sich auf ein gutes Ergebnis verlassen wollen
  • Sich zu 100 % auf die Yogapraxis konzentrieren wollen (während der Aufnahme)

Zusätzlich kann eine Videografin immer noch zusätzliche Features hinzufügen: Ein Logo einblenden, Musik unterlegen und für ein rundum tolles Ergebnis sorgen.

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