Podcastfolge #64: So verkaufst du deine Yoga Angebote

So verkaufst du deine digitalen Yoga Angebote: Tipps für Yogalehrer für eine bessere Marketing Strategie. 6 Fehler, die es zu vermeiden gilt und Top Tipps für dich, was Verkaufen eigentlich als Selbstständige bedeutet.

So verkaufst du deine digitalen Produkte als Yogalehrer:in: Tipps für eine bessere Sales Strategie

Wie oft ich diese Frage höre: “Antonia, niemand kauft mein Angebot! Was kann ich tun?”

Diese Frage möchte ich dir in diesem Artikel beantworten und dich auch auf die Gründe aufmerksam machen, an denen es liegen könnte, dass niemand deine Angebote kauft.

Denn oft liegt das nicht an dem Angebot oder dem Produkt selbst, sondern an deiner Marketing-und Sales Strategie. 

Wenn es um das Verkaufen von Produkten geht, dann bedeutet das monatelange Vorarbeit, Community Aufbau u.v.m.

6 Fehler, die viele Yogalehrer:innen beim Verkaufen ihrer Yoga Angebote und Produkte machen

  1. Du glaubst, dein Produkt ist schlecht und nicht gut genug (dabei ist deine Community eventuell einfach noch nicht groß genug und bereit für dein Produkt) 
  1. Du erstellst sofort ein neues Produkt (weil du denkst, das andere war nicht gut genug) 
  1. Du gibst zu schnell auf  (niemand wird über Nacht erfolgreich, wir dürfen Hartnäckigkeit beweisen)
  1. Du hast keine Marketingaktivitäten, keine Sales Strategie (einmal zu sagen “hier ist mein Produkt” wird nicht ausreichen. Vielleicht kennt man dich noch nicht gut genug, du hast das Produkt nicht lange genug angeteasert und dieses nicht mit deiner Community zusammen entwickelt
  1. Du verkaufst dein Produkt anstatt einer Lösung für ein Problem: Natürlich verkaufen wir ein Produkt, aber aus Kund:innen Sicht bieten wir eine Lösung an. Welche genau ist das? Was ist das Problem? Z.B. jemand mit Rückenproblemen kauft eine 10er Karte: Du verkaufst in diesem Sinne nicht 10er Karte, sondern Übungen für einen schmerzfreien Rücken, mehr Flexibilität.

Frage dich also immer:  Was ist der Vorteil, der Nutzen meines Angebots??

  1. Du hast keine Newsletter Liste: Verkaufen funktioniert am besten über E-Mail Marketing. Mehr Tipps und Tricks dazu gibt es HIER .

Aber was ist eigentlich verkaufen? Was bedeutet das genau?

  1. Verkaufen bedeutet, seine Zielgruppe zu überzeugen statt zu überreden
  1. Du bietest eine Lösung an zu einem Problem, welches du bei deiner Zielgruppe erkennst (z.B: ein schmerzfreier Rücken mit Yoga, eine unkomplizierte Schwangerschaft oder Vorbereitung auf diese mit Yoga usw)
  1. Du solltest deine Community mit relevanten Inhalten schon vorher aufwärmen (wir sprechen hier von monatelanger Vorarbeit): Menschen, die dich noch nicht kennen, oder dir gerade erst folgen, dürfen dich über einen Zeitraum also noch kennenlernen
  1. Du solltest deine Community am Produkt Erstellungsprozess teilhaben lassen (so findest du auch heraus, was die Community braucht: Eher Video oder Live Kurse? Workbooks oder On Demand Videos?)
  1. Du solltest eine feste Verkaufsphase haben: Das gilt nur für bestimmte Produkte. Z.B. von… bis…  dann gibt es das Produkt. Danach schließen die Tore oder der Preis wird angehoben. Das regt Leute eher zum Kaufen an, als wenn es das Produkt immer gibt. So schiebt man den Verkauf oft vor sich her. Zudem nimmt es dir den Druck, das Produkt das ganze Jahr über zu bewerben. 
  1. Verkaufen bedeutet, einfache Buchungswege zu ermöglichen (möglichst nicht via E-Mail, Rechnung etc): Egal, wie toll dein Angebot ist, niemand kauft es, wenn die Buchung zu schwierig und kompliziert ist. So gehen potentielle Kund:innen verloren. 
  1. Du solltest Testimonials teilen, damit deine Zielgruppe weiß, dass das Projekt bereits genutzt wurde – das schafft Vertrauen. Bitte um ganz konkretes Feedback: Was hat die Person gelernt und gewonnen? 
  1. Erzähle, wie es zu dem Produkt gekommen ist, welchen Weg du selbst gegangen bist: Storytelling führt zu Identifikation und Vertrauen. Welche Erfahrungen hast du gemacht, die zu der Erstellung des Produktes geführt haben? 
  1. Sprich so oft und viel über dein Angebot, bis du das Gefühl hast, die ganze Welt weiß jetzt Bescheid, dass es das gibt. D.h. du erwähnst dieses in jedem Newsletter, Blogartikel, Podcast, in den Stories, in den Posts – es muss überall SICHTBAR sein. Ein Launch geht auch oft an Leuten vorbei, egal wie oft und viel du davon erzählst. 

In diesem Sinne,

happy Yoga Business Aufbau,

deine Antonia

 

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