Podcastfolge #32 Über eine Teilselbstständigkeit als Yogalehrerin

Ute Franz ist erfolgreich teilselbstständig und gibt uns wertvolle Marketingtipps für ein eigenes Yogabusiness. Nicht nur das, sie gibt uns zudem einen Einblick, wie sie die Teilselbstständigkeit mit ihrem anderen Job balanciert.

Über die Teilselbstständigkeit als Yogalehrer:in: Marketingtipps von Ute Franz

Seit 2018 ist Ute Franz Teilzeit-Yogalehrerin und Meditationslehrerin und ich freue mich, dass sie uns heute im Podcast “Yoga als Beruf” beehrt und von ihrer Teilselbstständigkeit berichtet.

Ute bietet nicht nur Workshops, Retreats und Online Kurse an, sondern macht nebenbei sogar noch eine Coaching Ausbildung.

Ihren Ausgleich zum Yoga hat Ute mit ihrem Job als Kommunikationsexpertin in IT Beratung. Für sie ist die Balance zwischen ihrer eigenen Kreativität (mit Yoga) und einem sicheren, finanziellen Einkommen sehr wichtig.

Ute sagt, wer vollständig selbstständig als Yogalehrer:in ist, muss ein dickes Fell besitzen, denn nicht immer fließt das Geld gleich und Situationen wie die Corona Pandemie zeigen, wie unsicher die Zukunft als Selbstständige:r sein kann. Für sich hat sie festgestellt, dass sie sich nur dann kreativ ausleben kann, wenn sie ein festes Standbein hat was die finanzielle Situation angeht.

Was sind von daher Utes Tipps für Yogalehrer:innen, die noch nicht wissen, ob Voll-oder Teilzeit für sie geeignet ist?

Da kann man nur aus Erfahrung lernen. Was für Ute ganz wichtig ist, ist dass die eigene Yogapraxis auf keinen Fall darunter leiden sollte, wenn etwas nicht so gut läuft. Denn die sollte der sichere Hafen sein und einem Kraft und Energie geben.

Auch sollte man möglichst viele Gelegenheiten finden zu unterrichten und sich als Lehrer:in ausprobieren. So erlangt man mehr und mehr Selbstbewusstsein und Erfahrung und findet heraus, was man wirklich möchte. Zum Beispiel ob man in einem Yogastudio angestellt sein möchte oder lieber alleine ohne Team arbeitet.

Es ist wichtig, sich zu Beginn nicht entmutigen zu lassen, selbst wenn mal zur Yogaklasse nur 1 Teilnehmer auftaucht. Diesem gibst du alles, was du hast, genauso, als wenn 100 Leute vor dir stehen.

Und was sind Utes Meinung nach die wichtigsten Dinge, die man braucht, wenn man sich selbstständig macht?

Eine Berufshaftpflichtversicherung ist ganz wichtig und dann muss man natürlich ein Gewerbe anmelden, beziehungsweise sich freiberuflich melden lassen. Dann bekommt man eine Steuernummer und es kann eigentlich schon losgehen.

Eine Excel Tabelle für die Einnahme/Überschuss Rechnung ist auf jeden Fall zu Beginn auch sehr empfehlenswert.

Ute sagt, viele Leute fangen nicht an, zu unterrichten weil sie denken, sie müssten erst eine Webseite oder einen erfolgreichen Social Media Kanal haben. Dabei ist es oft ausreichend, wenn man zunächst schonmal ein gutes Netzwerk hat.

Der Rest kommt mit der Zeit und kann nach und nach aufgebaut werden.

Woher weiß ich jetzt aber, was mein Angebot ist, wie kann ich das herausfinden?

Ute erinnert sich an die Person, die sie VOR dem Yoga war und inwiefern das Yoga sie in die Person, die sie jetzt ist transformiert hat. Ihre Schüler:innen sind Menschen, die sie an sie selbst vor dieser Transformation erinnern. Was benötigen diese Menschen, was kann Ute ihnen geben, was ihr selbst damals vielleicht gefehlt hat?

Auch wichtig ist, einmal die eigene Umgebung, in der man wohnt, zu erkunden: Das spielt eine riesige Rolle, wenn man lokal unterrichten möchte. Wenn man weiß, was in der eigenen Gegend schon angeboten wird, dann kann man besser seine Nische finden. Was brauchen die Menschen, die hier wohnen, was es eventuell noch gar nicht gibt?

Vor allem gilt es, viel auszuprobieren, so dass man dann ein Angebot erstellen kann, was sich für den/die Lehrer:in auch selbst leicht und gut anfühlt.

Fehler dürfen gemacht werden, das ist sehr wichtig und notwendig, um in die richtige Richtung gelenkt zu werden.

Ein Hauptmedium, das Ute Franz für ihr Marketing nutzt, ist ihr eigens gegründeter Podcast “The Good Karma Club”. Ich wollte gerne von ihr wissen, ob und inwiefern sich ein Podcast für selbstständige Yogalehrer:innen lohnt.

Seit ca.5 Jahren hört Ute selbst liebend gerne Podcasts. Mit der Zeit entwickelte sich daraus ein Wunsch, selber einen Podcast zu kreieren. Dabei ist ihr vor allem wichtig, dass sowohl sie selbst als auch die Menschen da draußen etwas davon haben.

Die Idee dafür kam ihr 2018, doch den Mut diese in die Tat umzusetzen, hatte sie noch nicht. Erst letztes Jahr unter der Dusche sprudelten plötzlich die Ideen dafür. Nur für die Technik benötigte sie etwas Hilfe, der Rest kam von alleine.

Ute Franz hat ihren eigenen Podcast „The Good Karma Club“ gegründet

Auch hier sagt Ute, die Dinge brauchen eben ihre Zeit. Manchmal müssen und dürfen Ideen erst wachsen, bis sie umgesetzt werden können.

Podcast Folgen aufzunehmen ist recht aufwendig und benötigt pro Folge ca. 4-5 Std, inklusive Aufnahme, Schneiden, Intro, Social Media Material, Newsletter etc.

Doch für sie selbst lohnt sich das sehr, da sie durch die vielen spannenden Persönlichkeiten und Gäste, die sie einlädt, ein eigenes, recht intimes Netzwerk aufbauen kann.

Auch weiß Ute, dass ihre Schüler:innen ihren Podcast immer fleißig anhören und auch weiterempfehlen, was ihr persönlich natürlich sehr weiterhilft.

Ob es sich für andere Yogalehrer:innen lohnt, kann und möchte sie aber nicht beantworten, da es einfach Vertrauen, Hingabe und Geduld benötigt, langfristig Projekte anzugehen. Oft zeigt sich auch erst in der Zukunft, ob sich diese lohnend auswirken,

Schwer damit anzufangen, war es allerdings nicht. Mit ihrem iPhone und einem Ansteckmikrofon, sowie der App GarageBand hatte sie alles was man braucht.

Über die Zeit kann man sich natürlich besseres Equipment zulegen, doch dieses braucht man nicht, um loszulegen.

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