Podcastfolge #29: Alles zum Thema „Website“ für Yogalehrer:innen

Wozu brauche ich überhaupt eine Website? Michelle Karnolz gibt uns wichtige Tipps und Tricks zum Thema "Websites" und was wir beim Einrichten beachten müssen - Höre gerne in die neue Podcast Folge rein.

Wozu brauche ich als Yogalehrer:in eine Website?

Michelle Karnolz hat eine Webseiten-Agentur für selbstständige Frauen und arbeitet erfolgreich als selbstständige Unternehmerin.

Im Podcast Yoga als Beruf erzählt uns Michelle, wie es zu ihrer Selbstständigkeit gekommen ist und was man beachten muss, wenn man sich eine Webseite für das eigene Yogabusiness erstellt.

Über Michelle

Michelle besuchte eine Abiturschule mit Berufsausbildung und war in ihrer Klasse das einzige Mädchen. Als sie danach in der Spitzenpolitik einen Job fand, musste sie feststellen, dass sie sich wieder hauptsächlich unter Männern befand. Sie merkte schnell, dass Frauen trotz Versprechen der Politik was Gleichberechtigung anging, jedes Jahr schlechter abschnitten und beschloss, aus der Politik auszusteigen.

Ihr Herzenswunsch, Frauen zu digitalisieren um erfolgreich selbstständig zu arbeiten, sorgte für Sorgen im Bekanntenkreis, nachdem sie ihren gut bezahlten Job in der Politik kündigte und den Schritt in die Selbstständigkeit wagte.

Heute ist Michelle erfolgreiche Website-Designerin und hilft selbstständigen Frauen, ihre Webseiten digital sichtbar zu machen, so dass sie gut von Kund:innen gefunden werden können.

Wozu genau brauche ich aber eine Webseite?

Wozu brauch ich eine Website, wenn ich über die sozialen Medien Kund:innen gewinen kann?

Das Problem mit den sozialen Medien ist, dass sie nicht dir gehören, sondern jemand anderem. Man ist extrem abhängig von Dingen wie Algorithmus und Interaktion.

Jemand anderes entscheidet, ob dass was du postest sehenswert ist und immer öfter passiert es auch, dass Nutzer ihre riesigen Accounts verlieren, weil sie Themen ansprechen, die in den Augen der Plattform, Tabu sind.

Eine Webseite ist aber ein Fundament, ein zentraler Angelpunkt. Dort sollen die Menschen hingelangen, über die sozialen Medien oder über Google.

Wenn man eine gute Website hat und sich die Zeit genommen hat, diese aufzubauen, dann kann einem diese niemand mehr wegnehmen.  Und du kannst über bestimmte Punkte auf deiner Webseite deine Zielgruppe schnell ansprechen, zum Beispiel mit

  • Text und Bildern
  • Mit Persönlichkeit
  • Mit Blogartikeln
  • Mit Call-To-Actions

Aber was genau muss man jetzt beachten, um gefunden zu werden?

Dafür ist eine Keyword-Recherche ganz wichtig:

Denn diese hilft einem dabei herauszufinden, wonach die Menschen suchen, wenn sie ein Problem haben und du die potentielle Antwort/Lösung auf die Probleme hast.

Mit diesen Keywords kann man dann auch die Blogartikel so anfertigen, dass Google sie für relevant erachtet und sie den Suchenden vorschlägt.

Oft ist es so, dass je mehr man schreibt, man auch bessere Chancen hat angezeigt zu werden.

Auch das Suchvolumen bei der Recherche ist zu beachten, auch mal spezifische Begriffe eingeben, sich nicht nur auf ein Wort (z.B. Yoga) beschränken.

Dann sollte man beachten, dass die Blogartikel möglichst aktuell sind, da Google diese bevorzugt. Es ist egal, wie oft man bloggt, jedoch sollte man die Artikel gelegentlich aktualisieren.

Die Keyword Recherche spielt für die Einrichtung einer Yoga ebsite eine große Rolle

Und dann ist es wichtig, dass man die Webseite ansprechend gestaltet:

Denn wenn der Kunde/die Kundin dann deine Webseite gefunden hat, ist es wichtig dass SOFORT klar ist, was einen erwartet.

Dafür ist der oberste Platz ganz wichtig.

Die Webseite sollte einen “roten Faden” haben, der also den Suchenden zu etwas führt, einem Ziel, oder zum Handeln auffordert.

Und dann alle Texte so verständlich und einfach wie möglich zu formulieren und keine Fachbegriffe verwenden, die nicht für Jeden verständlich sind.

Die Navigationsleiste

Ein erster Tipp, der zu beachten ist, betrifft die Navi Leiste: Diese sollte kurz und knapp sein und sich möglichst auf maximal 7 Punkte beschränken. Und das Impressum/Datenschutz nicht beinhalten.

Ein zweiter Tipp ist, zu jedem potentiellen Problem ein kleines “Sneak Peak” anbieten.

Was muss einem als erstes ins Auge springen?

  • Das Keyword, wofür man steht, was das Angebot ist (z.B. Yogalehrerin in Berlin)
  • Was man macht (Yoga für Schwangere)
  • Handlungsaufforderung, wie es weitergeht (Jetzt mein Angebot buchen)
  • Wenn das Business digital ist und man Deutschlandweit arbeitet, dann muss die Location nicht unbedingt erscheinen: Dann lieber spezieller erklären, was man macht.

Und ist es ratsam, sich eine Webseite selbst zu erstellen? 

Da kann uns Michelle “Wordpress” sehr ans Herz legen.

Denn diese ist leicht zu handhaben und erlaubt Erweiterungen.

Viele Webseiten sind Baukastensysteme, die über der Zeit keine Entwicklung auf der Seite mehr zulassen.

Wenn man aber ein profitables Business aufbauen will, ist es wichtig dass man sich vorher Gedanken macht, wie die Webseite ausschauen soll und ob man immer Erweiterungen einbauen kann.

Templates bei WordPress kosten zwischen 30 und 60 Euro und man kann super schöne Designs machen und erstellen.

Und eine weitere Frage die ich an Michelle hatte war: Was sind nun die wichtigsten Bestandteile einer Webseite?

Die Webseite sollte unbedingt deine Persönlichkeit widerspiegeln. Sich menschlich und authentisch zu zeigen wirkt am besten.

Es wäre auch gut, wenn man Fotos von sich selbst für die Webseite verwendet und keine Stock Photos, denn das entfremdet oft ein bisschen.

Die Spalte “Über mich” ist auch ganz wichtig, denn die ist häufig die meistgeklickte Seite.

Dort kann man sich authentisch zeigen und muss sich nicht scheuen, seine Highlights aufzulisten.

Wenn man eine bewegende Geschichte hat,warum man die Person ist, die man heute ist, kann man diese auch andeuten und erzählen. Das schafft Nähe zu dir und deinem Angebot.

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