Podcastfolge #103: Über die Gründung des Motivity Studios und eine Yogastudio Eröffnung

Interview mit Jennifer Helbig und Jenifer Platz über die Gründung des Motivity Studios in Hamburg

Jennifer Helbig und Jenifer Platz sind selbstständige Yogalehrerinnen und haben zusammen als Team ein eigenes Yogastudio in Hamburg eröffnet.

 

Beide haben dieselbe Lyt-Yoga-Ausbildung abgeschlossen und sich zugleich über Instagram gefunden und vernetzt. 


Innerhalb von nur 4 Monaten beschlossen die beiden, ihr Yogastudio zu eröffnen, welches sich auf funktionelles Vinyasa und Lyt Yoga fokussiert.

Wie haben die beiden sich das Konzept überlegt?

Das Fundament des Konzeptes beruht auf diesen 4 Punkten

 

  1. Lyt Yoga anzubieten: Also funktionelle Bewegung, die mit der Yoga Philosophie verbunden ist
  2. Persönliche Präferenzen einbringen: Dazu gehört auch z.B. die Regulierung des Nervensystems, Achtsamkeit, Funktionelles Yoga und Bewegung an sich
  3. Restoratives Yoga, welches sich mehr auf das Nervensystem fokussiert und Yoga Nidra, eine ruhigere Version des Lyt Yogas
  4. Fokus auf Familien – Bewegung für Eltern und Kinder vor/nach der Schwangerschaft



Im Motivity Studio arbeiten nicht nur Yogalehrer:innen, sondern auch Fitnesstrainer:innen, die in verschiedenen Formen Kurse unterrichten. Zum Teil sind im Team ausgebildete Trainer:innen, die aber auch eine Yoga Ausbildung gemacht haben. Es gibt aber auch Expert:innen zum Thema Stressmanagement und Atmung.

 

Das Ziel des Studios ist, die Bewegungsfähigkeit und das Nervensystem zu fördern. Daher kommt auch der Name “Motivity”, was auf Deutsch “Bewegungsfähigkeit” bedeutet.



Habt ihr euch für eure Gründung einen Businessplan überlegt?

Das Studio wurde als GbR gegründet und auch ein Businessplan wurde erstellt. Das macht total Sinn, selbst wenn man zunächst eventuell keine Finanzierung braucht. 

Doch für die eigene Klarheit und das Warum kann ein Businessplan auch ganz viel bewirken.

Für diesen wurde auch eine Standort – und Marktanalyse gemacht, eine Finanzplanung erstellt und ein Gründungskredit beantragt. 

Ebenfalls wichtig war die Liquiditätsplanung, um Geld für Honorare der Lehrenden und die Miete zu haben und Anschaffungskosten zu bezahlen. 

Dann muss ausgerechnet werden, wie viel ein:e Schüler:in pro Klasse an Geld einbringt, es gilt worst case/best case Szenarios zu erstellen und noch viel mehr. 

Ein:e Steuerberater:in ist auch sehr zu empfehlen und dass man diese Hilfe wirklich in Anspruch nimmt, damit nicht unwissentlich Fehler passieren.

Was waren die Herausforderungen bei der Gründung?

Das Timing war intensiv und somit war es herausfordernd, die ganzen neuen Sachen so schnell unter einen Hut zu bekommen. Es waren viele neue Komponenten in sehr kurzer Zeit. Dafür braucht man sehr viel Energie. 

 

Auch mussten beide damit rechnen, erstmal zu arbeiten, ohne Geld zu verdienen – zumindest in der Gründungsphase.

Was macht euch jetzt am meisten Spaß?

Das Unterrichten vor Ort, Menschen zu empfangen, mit ihnen zu reden, zu üben und all das an einem Ort, das macht total Spaß. 

 

Beide beschreiben ihre Arbeit jetzt wie einen neuen Alltag, ein neues Leben: Diese Realität zu verarbeiten, hat etwas gedauert. Aber sie sind im Studio immer von Menschen umgeben, die Lust haben da zu sein, die gleichen Werte und Vorstellungen haben und das ist so schön. 



Wie macht ihr Werbung für eure Angebote und euer Studio?

Mit u.a. Spezialangeboten: Die erste Oktoberwoche war z.B. eine Gratiswoche, die hat total gut funktioniert. Die Idee dafür wurde auch in Hamburg von größeren Accounts auf den sozialen Medien mehrmals geteilt, so wurde schon mal viel Sichtbarkeit erlangt.

 

Weiterhin wird immer darauf geachtet, dass

 

  • Die Website gut und SEO optimiert ist
  • Der Instagram Kanal geupdatet und genutzt wird
  • Facebook und andere Plattformen Teil des Marketings sind
  • Ein Google Business Standort angegeben wird, um über Google Maps gefunden zu werden
  • Zusätzlich werden Flyer verteilt, in Gastronomien, auf dem Spielplatz und sogar Ampeln werden damit beklebt.



 

 

Was sind eure Tipps an Yogalehrer:innen, die ebenfalls ein Studio eröffnen möchten?

  1. Klar aufgestellt sein, was das Konzept betrifft. Das eigene Konzept zu verinnerlichen ist wichtig, damit es sich gut nach außen trägt 
  2. Sich vertrauen und trauen: Auf die eigenen Erfahrungen und Präferenzen kann man sich verlassen
  3. Vorher: Finanzen realistisch planen, ob extern oder für einen selbst. 
  4. Auf das Bauchgefühl hören, wenn es um die Zusammenarbeit mit anderen Menschen geht, die Location oder andere Dinge. 


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