Mit Yoga Geld verdienen: So bestimmst du dein Gehalt als Yogalehrerin

Wie kann ich als Yogalehrer:in Geld verdienen? Und wie kann ich mein Gehalt im Yogabusiness verbessern und meine Einnahmen erhöhen? In diesem Blogartikel findest du tolle Tipps zum Thema Preisgestaltung und Finanzen im Yoga Business und wie du deine Preise selbst bestimmst.

Mit Yoga Geld verdienen: So bestimmst du dein Gehalt als Yogalehrer:in 

Als Yogalehrer:in zu arbeiten ist für viele ein Traumjob und dennoch ist dieser Beruf alles andere als leicht, nicht zuletzt dann wenn es darum geht, die Preise für die eigenen Yogaklassen zu bestimmen und genug Geld zu verdienen, um über die Runden zu kommen.

Selbst als festangestellte:r Yogalehrer:in in z.B. einem Fitnessstudio ist das Gehalt oft nicht sehr hoch und noch schwieriger wird es, wenn man teil-oder sogar voll selbstständig ist und sich die Preise für die Yogakurse selbst überlegen muss.

Den meisten Yogalehrer:innen fällt es schwer, für ihren Wert einzustehen und kommen so finanziell schnell an ihre Grenzen.

Ich werde so oft gefragt, wie hoch der Stundensatz im Beruf Yoga ist. Das hängt jedoch von vielen verschiedenen Faktoren ab und kann nicht so einfach beantwortet werden.

7 Tipps für ein besseres Gehalt als Yogalehrer:in: So findest du die perfekten Preise für deine Yoga Angebote.

  1. Kenne und verstehe deinen Wert 

Nur weil dir dein Beruf Spaß macht und die Yoga Philosophie vorgibt, man solle kein Geld horten, heißt das nicht, dass du mit Yoga kein Geld verdienen darfst.

‍Du hast dir dein Wissen erarbeitet, eine Ausbildung gemacht und Erfahrungen gesammelt. Stehe zu deiner Expertise, deiner Nische und deiner Individualität.

Du bist einzigartig und die Welt braucht mehr einzigartige Yogalehrer:innen, die die Welt mit ihren Angeboten ein Stückchen besser machen.

‍Von daher kannst du auch mutig sein, wenn es um die Preisgestaltung im Yoga Business geht.

Je unsicherer du außerdem bist, wenn es um deine Preise geht, umso wahrscheinlicher ist es, dass sich die Unsicherheit auf die Kund:innen überträgt und Zweifel hervorruft, ob es sich lohnt deine Kurse zu kaufen.

  1. Berechne deine monatlichen Fixkosten

Deine monatlichen Fixkosten sind z.B. deine Mietkosten, Rechnungen, Internet, Kredite, Abonnements uvm.

Du kannst also grob ausrechnen, wieviel du im Monat verdienen musst, um überhaupt überleben zu können.

‍Dann bekommst du schon einen guten Eindruck davon, wie viele Yogakurse du anbieten musst und wie viele Teilnehmer du benötigst, um auf dieses monatliche Gehalt zu kommen.

  1. Kenne das Einkommen deiner Zielgruppe

Wenn du deine Zielgruppe schon gut kennst, dann kannst du vermutlich grob einschätzen, wie viel diese durchschnittlich verdient.

Hier geht es nicht darum, eine perfekte Zahl zu finden oder deine Preise extrem runter- oder hoch zu schrauben, um diese an jeden einzelnen Schüler anzupassen.

Es hilft aber, sich zu fragen:

  • Wie viel verdient die Zielgruppe ungefähr?
  • Was kann diese sich auf jeden Fall leisten? Was eher nicht?

Das kann dir auch helfen, Angebote zu erstellen, die genau auf deine Zielgruppe zugeschnitten sind.

  1. Erschaffe mehrere Angebote unterschiedlicher Preisgruppen

Egal wie sicher du dir bist, was das Einkommen deiner Zielgruppe betrifft, es lohnt sich immer, mehrere Angebote zu erstellen.

Diese Bandbreite hat den Vorteil, dass du Menschen mit unterschiedlichem Einkommen zur Verfügung stehst.

‍Bezahlmodelle können sein:

  • Memberships, also ein fester Preis pro Monat mit Live Yoga und/oder Videos on Demand.
  • 5er oder 10er Karten
  • Einzelpreise
  • Teilnahme auf Spendenbasis oder solidarische Preisgestaltung

So bewirkst du, dass sich keiner zurückgewiesen fühlt und du die Preiskategorien an das Einkommen deiner Zielgruppe anpassen kannst.

  1. Recherchiere Yogastudios in deiner Umgebung

Wenn du Yogastudios in deiner Umgebung recherchierst, bekommst du einen guten Eindruck, wie viel Yogaklassen und Kurse (in deinem Umkreis) kosten.

‍Du kannst dich an diesen Preisen orientieren, versuche aber trotzdem, diese so zu gestalten, dass es sich für dich gut anfühlt und du davon leben kannst.

‍Falls du online unterrichtest, kannst du auch gerne mal deine Nische recherchieren. Was bieten andere Yogalehrer:innen an und wie gestalten sie die Angebote? Was kommt gut an und was nicht?

  1. Preise pro Minute berechnen

Du kannst auch damit beginnen, deine Preise “pro Minute” zu berechnen. Der durchschnittliche Wert liegt hier bei ca. 0.70 – 1 Euro pro Minute.

Auch das ist eine legitime Art und Weise mit Yoga Geld zu verdienen.

  1. Dauer, Aufwand, Anfahrt 

Ich höre von vielen Yogalehrer:innen, dass sich Teilnehmer:innen über zu hohe Preise aufregen.

Doch seien wir mal ehrlich: Die Teilnehmer:innen wissen oft nicht, wieviel Aufwand hinter dem Planen einer Yoga Klasse steht.

‍Die Planung selbst, die Dauer der Klasse, die Anfahrt und Rückfahrt zum Studio, plus eventuell die Raummiete.

Und online hat man den Aufwand mit der Technik, der Internet Verbindung uvm. Sei mutig und verlange für deine Kurse das, was du für richtig hältst.

Viele Yogalehrer:innen verkaufen sich unter ihrem Wert und haben Schwierigkeiten, ihre Preise angemessen zu gestalten.

Falls du gerade an deine Grenzen kommst, was das Einkommen im Yoga Business angeht, dann habe ich hier noch 5 Ideen für dich, wie du noch mehr Geld verdienen kannst als Yogalehrerin.

  1. Biete Business Yoga in Firmen an.

‍Business Yoga ist eine gute Gelegenheit, noch mehr Geld zu verdienen. Viele Firmen sind offen für Kooperationen mit Yogalehrer:innen. Mein persönlicher Tipp ist, dass du nie unter 85 Euro Netto verlangst, denn nur dann lohnt es sich wirklich für dich.

  1. Organisiere Workshops und Seminare

Je nachdem, ob es deine Nische zulässt, kannst du auch Seminare oder Workshops anbieten. Diese finden oft am Wochenende statt und ermöglichen dir zusätzliche Einnahmen.

  1. 1:1 Yoga oder Coachings

Je mehr du dich auf eine einzelne Person konzentrieren und fokussieren kannst, umso wertvoller wird die Stunde für diese Person. Das heisst, du kannst guten Gewissens mehr für deine 1:1 Yogaklassen verlangen, als für Gruppenkurse.

  1. Yoga Retreats planen

In Corona Zeiten ist es zwar schwer, Retreats zu planen, doch mit der richtigen Umsetzung und einer guten Planung ist auch das machbar.

Warum nicht ein Online Retreat anbieten? Vielleicht bist du eine der Ersten, die diese Idee in die Realität umsetzen kann.

  1. Biete (digitale) Produkte an

Gibt es noch andere Wege, deiner Zielgruppe zu helfen? Kannst du vielleicht ein Workbook erstellen, ein E-Book verfassen oder sogar ein Buch schreiben?

Vielleicht kannst du sogar über die sozialen Medien Geld verdienen, in dem du Kooperationen eingehst oder Affiliate Links erstellst.

‍Yogalehrer:in zu sein bedeutet nicht, dass du ausschließlich dein Geld mit Yoga Unterricht verdienen musst.

Das Wichtigste ist, dass du deinen Wert erkennst und daran festhältst. Du allein bestimmst, wie viel du für deine Yogaklassen verlangst und warum.

Ich hoffe, dass dir dieser Blogartikel ein kleines bisschen weiterhilft, was das Gehalt als Yogalehrer:in angeht und dir Mut macht, zu deinen Werten zu stehen.

Falls dir das noch schwer fällt, dann kommst du HIER zu unserem Blogartikel zum Thema “Preise und Vergütung im Yogabusiness”.

Hast du Fragen, Wünsche oder Kritik? – Schreib sie mir gern an mentoring@antoniareinhard.de

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