#161: Was ich machen würde, wenn ich heute nochmal ganz neu als Yogalehrerin starten müsste

Ab in die Selbstständigkeit als Yogalehrerin: 6 Tipps für die ersten Schritte nach der abgeschlossenen Yogaausbildung

6 Tipps für den Start in die Selbstständigkeit als Yogalehrer:in

Letztens hat mir jemand aus der Community eine ganz tolle Frage gestellt:

“Wenn du heute nochmal ganz neu als Yogalehrerin durchstarten würdest, was würdest du jetzt anders machen”?

Die Frage habe ich mir eine Weile auf der Zunge zergehen lassen und beschlossen, diese in Form einer Podcast-Folge zu beantworten.

Viele angehende Yogalehrerinnen wissen noch nicht so richtig, was sie in der (Teil-)Selbstständigkeit erwartet und was die ersten Schritte nach der abgeschlossenen Yogaausbildung sind. 

Auch für mich war der Beginn als Yogalehrerin herausfordernd und kompliziert. Business Angebote wie Yoga Mentoring gab es damals nicht und ich musste mir über die Zeit viel Wissen selbst aneignen und beibringen. Auf verschiedene Art und Weise habe ich mir Informationen zusammengestellt und beschlossen, diese mit anderen Yogalehrer:innen zu teilen.

Daraus ist, wie ihr wisst, mein Beruf als Yoga Business Mentorin entstanden. Was ich anderen Yogalehrer:innen jetzt beibringe und was ich persönlich anders machen würde, wenn ich noch einmal durchstarten würde, erfahrt ihr hier.

Neu als Yogalehrerin durchstarten - 6 Dinge, die ich heute aktiv angehen würde

Schon mit 16 Jahren habe ich angefangen, Yoga zu praktizieren, worauf dann später eine Ausbildung zur Yogalehrerin folgte.

Danach war ich plötzlich sehr unsicher, wie es nun weitergehen sollte. Schon während meines BWL- und Politikwissenschafts Studiums wusste ich, dass ich mich meiner Leidenschaft, dem Yoga, widmen wollte. Aber wie?

Meine Erfahrungen und mein gesammeltes Wissen möchte ich nun gerne mit euch teilen. Und wenn ich jetzt noch einmal durchstarten würde, würde ich darauf unbedingt achten:

 

1.Eine gute Grundausbildung besitzen:

Eine gute Yoga Ausbildung zu haben, ist für den Start in die Selbstständigkeit als Yogalehrerin ein Muss. Zum Glück hatte ich eine super tolle Ausbilderin vor Ort (Christina Lobe) und hatte mit meiner 500 h Anusara Ausbildung eine gute Grundlage für den Start als Yogalehrerin. 

Für mich wäre heute wichtig, dass die Yoga Ausbildung bestimmte Kriterien erfüllt und ich mich vorher mit der Lehrer:in/dem Inhalt der Ausbildung sowie z.B. der politischen Einstellungen der Ausbildung (Ausbilder:innen) auseinandersetze.

 

2. “Was will ich überhaupt erreichen?” 

Nach der Ausbildung (oder vielleicht sogar schon vorher) würde ich mich folgendes fragen:

  • Was will ich überhaupt mit der Ausbildung anfangen?
  • Mach ich die Ausbildung für mich oder habe ich Lust auf einen Karrierewechsel? 
  • Habe ich Lust auf ein Business, auf eine Selbstständigkeit, auf eigene Angebote? 
  • Was wünsche ich mir eigentlich? Gibt es einen Traum, den ich formulieren kann?
  • Soll es ein Teil meines Berufslebens werden oder ein voller Beruf?

 

3. Eine Spezialisierung anschaffen 

Ich würde mir nun für meine eigenen Yoga Angebote erstmal überlegen:

Was genau unterrichte ich überhaupt, in Bezug auf Yoga?

Es gibt nämlich einen riesigen Unterschied, ob man z.B. Yin Yoga, Ashtanga Yoga oder irgendwie nach Gefühl unterrichtet oder ob es Meditationen sind, etc.

Eine Yogalehrerin geht auf dem Yoga-Markt schnell unter, wenn sie nicht genau darstellt, wofür sie steht. Was ist die Kernaussage von deinem Yoga Angebot? Da hilft es wirklich, sich was Gutes zu überlegen. 

 

4. So viele Erfahrungen sammeln und unterrichten wie nur möglich

Nach der Ausbildung würde ich erstmal ganz viel Yoga unterrichten und das immer wieder üben, üben, üben.

Zum Beispiel in verschiedenen Gruppen und mir niedrigschwellige Angebote suchen, um dort reinzukommen (Unisport, Vertretungen in Studios/Fitnessstudios, VHS usw.) 

Es gibt inzwischen gute Facebook-Gruppen für Yogalehrer:innen, die nach Vertretungen suchen. Durch das “Unterrichten üben” lernen wir auch, ob dieser Job etwas ist, was uns Freude macht und ob wir ihn langfristig machen möchten, ob er unser Berufsleben bestimmen soll.

So findet man auch heraus, was einem am meisten Spaß macht (welche Gruppenkonstellationen, welche Zielgruppe, usw.

 

5. Auseinandersetzung mit steuerlichen und finanziellen Dingen

Die Auseinandersetzung mit den steuerlichen und finanziellen Herausforderungen ist in der Selbstständigkeit unabdingbar. Man sollte wirklich verstanden haben, worauf man sich einlässt, welche Abgaben man zu tätigen hat und wie das mit den Steuern und Lohnnebenkosten überhaupt ist.

Du musst angemeldet sein, sobald du den ersten Euro mit Yoga verdienst. All das musste ich mir selbst beibringen, habe das Wissen aber in meinem “Yoga Business Basics Kurs” verpackt, der dir als angehende Yogalehrerin den Start in die Selbstständigkeit Schritt für Schritt ermöglicht.

Nicht viele angehende Yogalehrerinnen haben diese unternehmerischen Kenntnisse und Einsichten, weshalb ich dir meinen YBB Kurs sehr empfehlen kann. 

 

6. Frage dich: Was wäre ein gutes eigenes Angebot, was du schaffen könntest?

Für meine eigenen Yoga Angebote würde ich mir wieder folgende Fragen stellen:

  • Wen möchte ich unterrichten
  • Was möchte ich unterrichten
  • Wann möchte ich unterrichten?
  • Welche Strategie liegt mir/macht mir Spaß?
  • Welche Tools benötige ich dafür (Website/Buchungstools, etc.)
  • Was strahle ich anderen gegenüber aus? Als welche Yogalehrer:innen werde ich gesehen? 

Baue dir ein Netzwerk auf, um dich mit anderen Yogalehrer:innen auszutauschen und in Kontakt zu bleiben für potentielle Vertretungen, Sorgen, Wünsche, Fragen usw.

Was ich gelernt habe, ist, immer authentisch zu bleiben, mich weiterzubilden, mir Feedback einzuholen und am Ball zu bleiben und mir Strategien zu überlegen, die mir helfen, mein Business weiter nach vorne zu bringen.

Und über diesen Link kommst du direkt zum Podcast:

 
 

Ich wünsche dir viel Spaß beim Anhören der Folge,

Happy Yogabusiness Aufbau,

deine Antonia

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