#132: Kinderyoga – eine einzigartige Nische: Interview mit Lisa Wenzel

Was genau ist Kinderyoga? Und was sind die Unterschiede zum Erwachsenen Yoga? Lisa Wenzel beantwortet diese Fragen HIER.

Lisa Wenzel lebt in Oldenburg und arbeitet als Pädagogin, Entspannungstrainerin und Yogalehrerin für Kinder.

Ihr Yogaweg begann vor ca. 15 Jahren mit dem Einstieg in die Praxis. Die Leidenschaft für Yoga wuchs mit der Zeit stetig und nun ist sie seit 2 Jahren selbstständige Yogalehrer:in mit einer einzigartigen Nische – nämlich Kinderyoga.

Als ausgebildete Pädagogin hat Lisa schon immer gerne mit Kindern gearbeitet und auch nach der Yogaausbildung stand fest, dass sie Yoga an Kinder weitergeben möchte.

Dementsprechend war ihr erster Kurs in der Selbstständigkeit auch ein Kinderyogakurs, der viel gute Resonanz bekam und zu mehr Wachstum im Business führte. 

Mittlerweile hat Lisa hauptsächlich Kinderyogakurse im Angebot: Darunter befinden sich private Kurse, aber auch Kurse an Grundschulen und Kitas.

Doch auch für Erwachsene hat Lisa ein Angebot voller Mehrwert, nämlich ihren Youtube Kanal: Dort veröffentlicht sie Meditationen und Entspannungstraining für Erwachsene (und Kinder).

Lisa hat am letzten Yoga Business Club teilgenommen: Was hat sich durch den Kurs seitdem an ihrem Business geändert?

Innerlich und äußerlich ist extrem viel passiert. Lisa konnte ihre Zielgruppen weiter definieren und einen 2. Instagram Kanal starten, der jetzt gezielt die richtigen Menschen anspricht.

Auch den Prozess des Kreierens digitaler Produkte, von der Herstellung bis zur Veröffentlichung, war sehr hilfreich:

Lisa plant, Traumreisen und Meditationen auch Lehrkräften, Pädagog:innen und Yogalehrer:innen digital zur Verfügung zu stellen, um die Arbeit mit Kindern zu unterstützen.

Wann kam der Punkt, wo die Unterstützung von außen quasi eine Notwendigkeit wurde?

Wie viele andere Yogalehrer:innen hat auch Lisa festgestellt, dass man als Soloselbstständige oft Einzelkämpfer:in ist: 

Vieles muss man sich selbst erarbeiten.

Doch um in kürzerer Zeit schneller voranzukommen, und um große Ziele umzusetzen, lohnt es sich sehr, sich Unterstützung zu holen.

Im YBC schwärmt sie besonders von dem Gruppen-Support mit den anderen Teilnehmerinnen: Diese Arbeit sei extrem wertvoll und der gegenseitige Kontakt und Support besteht sogar über den Yoga Business Club hinaus.

Wie unterscheiden sich Erwachsenen- und Kinderyoga?

Kinderyoga hat im Vergleich zu Erwachsenen Yoga einen sehr spielerischen Ansatz:

Es gibt Traumreisen, Bewegungsgeschichten, Sinnes- und Achtsamkeitsübungen und der Fokus liegt jede Stunde auf einem anderen Thema

Kinder lernen generell durch Beobachten und Nachahmen.

Sie brauchen keine langen Erklärungen und Anleitungen, wie es beim Erwachsenen Yoga der Fall ist.

Kinder hören nicht gerne lange zu, sonst verlieren sie schnell die Konzentration. Deshalb ist ein spielerischer Zugang die Art und Weise, wie Yoga vermittelt wird.

Kann man einfach so Kinderyoga anbieten oder sollte man vorher eine Ausbildung machen?

Lisa empfiehlt, Kinderyoga nicht ohne spezielle Ausbildung anzubieten, denn der pädagogische Teil und die Anatomie von Kindern wird in der “Standard” Yoga Ausbildung nicht angeboten. 

Inzwischen besteht aber eine ganze Bandbreite an Ausbildungsmöglichkeiten als Kinderyogalehrerin. Dann kann man sich fragen.

  • Was bringe ich schon mit?
  • Was kann ich schon, weil ich z.B. Mama bin oder schon als Erzieher*in gearbeitet habe? 

 

Wer ganz frisch ist und noch nie mit Kindern gearbeitet hat, sollte sich der Verantwortung sehr bewusst sein und gegebenenfalls noch eine pädagogische Ausbildung belegen.

Was ist die Wirkung von Kinderyoga? Ähnlich wie bei Erwachsenen?

Kinderyoga hat ganz viele tolle Wirkungen, ähnlich wie bei Erwachsenen. 

  • Auf körperlicher Ebene: Körperkraft wird gesteigert, Balance, Haltung, Achtsamkeit, Grenzen und Bedürfnisse können kennengelernt werden
  • Auf geistiger Ebene: Umgang mit eigenen Gefühlen, Selbstbewusstsein entwickeln, fördert Kreativität, Fantasie, Gruppengefühl, Verbindung, Empathie, Mitgefühl (denn jeder darf sein, wie er ist)

Lisas beste Tipps für andere Yogalehrer:innen, die eventuell auch Kinderyoga unterrichten möchten

  • Probiere dich erstmal langsam aus und starte mit kleineren Kindergruppen.
  • Je sicherer du wirst, umso mehr wirst du dir zutrauen und kannst größere Gruppen unterrichten
  • Probiere aus, wie du in verschiedenen Situationen reagierst und dich verhältst
  • Achte doll auf dich, denn du bist ein Vorbild und Kinder merken schnell, wenn man nicht authentisch ist
  • Genieße, dass man bei Kindern unglaublich kreativ sein kann: Der Kreativität ist keine Grenzen gesetzt, gerade bei der Arbeit mit Kindern.

 

 

Und über diesen Link kommst du direkt zum Podcast:

 
 

Jetzt wünsche ich dir aber erstmal einen 

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